Gregor Sakow

Zugegebenerweise gehört Gregor Sakow für mich zu meinen Lieblingsautoren des Charon Verlages.

Und so hab ich es mir an einem mehr oder minder kalten Weihnachtsabend unter dem Baum gemütlich gemacht und das „Walhall-Project“ verschlungen. Mit dem Ergebnis ein lange Nacht gehabt zu haben und das ich am frühen Morgen zufrieden ein spannendes Buch zuklappte.

Aber der Reihe nach...

Der Autor schickt seinen etwas rüden ;-) SM-Bullen wieder ins Rennen. Nachdem er sich nach den Vorfällen im letzten Roman in ein Kloster verzogen hatte und dort zumindestens teilweise – unterbrochen von Ausflügen in die Halbwelt – seinen inneren Frieden fand.

Bis...ja bis die Entführung von Robert Frost’s großer Liebe ihn die Klostermauern verlassen lässt.
Verstrickt in einem Netz aus Lügen, Intrigen und Verbrechen versucht er die Zusammenhänge Hintergründe und Beweggründe zu begreifen, die zu dieser Tat geführt haben. Je mehr er in die Geschehnisse eindringt – die teilweise Jahrzehnte zurückliegen – erkennt der Superbulle a.D., das er nur ein kleines Rädchen im Spiel der Mächtigen dieser Welt ist.

Die Jagd nach der Wahrheit und die Suche nach Lara treibt ihn bis nach Warschau...

Das Walhall-Project fesselt den Leser und der Realitätsbezug in Sachen Genforschung trägt Wesentliches zu Spannung bei.

Durchgelesen ohne es aus der Hand zu legen... Für mich eine klare Kaufempfehlung...

Zu beziehen im Charon-Verlag der Schlagzeilen.